Feuerlöscher-Bedarf berechnen &
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Ermitteln Sie in wenigen Sekunden Ihren rechtssicheren Bedarf nach ASR A2.2 und finden Sie direkt den passenden Partner für die fachgerechte Instandhaltung in Ihrer Region.
Feuerlöscher Fachbetrieb finden
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Ermittlung der Grundausstattung nach ASR A2.2
Die Ausstattung von Arbeitsstätten mit Feuerlöscheinrichtungen ist keine Ermessensfrage, sondern gesetzlich in den Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR) verankert. Unser Bedarfsrechner hilft Ihnen dabei, die notwendige Anzahl an Löschmitteleinheiten (LE*) und die erforderliche Quote an Brandschutzhelfern präzise zu kalkulieren. So stellen Sie sicher, dass Ihr Betrieb die Mindestanforderungen für den Erstschutz erfüllt und im Falle einer Brandschau rechtssicher aufgestellt ist.
* LE = Löschmitteleinheiten
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Bereit zur Analyse
Geben Sie Ihre Objektdaten ein und klicken Sie auf den Button, um Ihren rechtssicheren Bedarf zu ermitteln.
Hinweis: Dieser Rechner dient der Orientierung nach ASR A2.2. Eine verbindliche Festlegung erfordert immer eine individuelle Gefährdungsbeurteilung vor Ort durch einen Brandschutzbeauftragten oder Sachkundigen.
Brandklassen & Löschmittel: Die richtige Wahl treffen
Feuerlöscher sind spezialisierte Werkzeuge. Die Wirksamkeit einer Brandbekämpfung hängt maßgeblich davon ab, ob das Löschmittel zur vorhandenen Brandklasse passt. Falsche Löschmittel können nicht nur wirkungslos sein, sondern – wie im Fall von Wasser auf Fettbränden – lebensgefährliche Situationen provozieren. Erfahren Sie hier, welche Klassifizierung für Ihr Gewerbe relevant ist.
| Klasse | Bedeutung | Beispiele |
|---|---|---|
A | Feste Stoffe | Holz, Papier, Textilien, Kohle |
B | Flüssigkeiten | Benzin, Öle, Lacke, Harze |
C | Gase | Propan, Methan, Wasserstoff |
D | Metalle | Magnesium, Aluminium, Lithium |
F | Speisefette | Frittier- und Küchengeräte |
Wasserlöscher
Ideal für Brandklasse A (Feststoffe). In der 6-Liter-Standardausführung meist mit 6 LE* (Rating 21A) zertifiziert.
Schaumlöscher
Deckt Brandklasse A und B ab. Verursacht deutlich weniger Verschmutzung als Pulver. Meist 6 bis 9 LE*.
Pulverlöscher
Allrounder für A, B und C mit höchster Löschkraft (bis zu 12 LE*). Nachteil: Massive Verschmutzung durch Löschsalz.
CO2-Löscher
Rückstandsfreies Löschen für Elektro/Server. Mit max. 5 LE* (5kg) meist nur als Zusatzlöscher zur Grundausstattung zulässig.
Technische Klassifizierung
Was bedeuten Löschmitteleinheiten (LE*)?
Löschmitteleinheiten sind eine Hilfsgröße, um die Leistungsfähigkeit unterschiedlicher Feuerlöscher vergleichbar zu machen. Ein Feuerlöscher hat ein technisches "Rating" (z. B. 21A 113B). Dieses wird gemäß Tabelle 2 der ASR A2.2 in LE* umgerechnet.
Wichtig: Für die Grundausstattung werden in der Regel nur Löscher mit mindestens 6 LE* angerechnet.
| LE* Wert | Rating A | Rating B |
|---|---|---|
| 1 LE* | 5A | 21B |
| 2 LE* | 8A | 34B |
| 3 LE* | - | 55B |
| 4 LE* | 13A | 70B |
| 5 LE* | - | 89B |
| 6 LE* | 21A | 113B |
| 9 LE* | 27A | 144B |
| 10 LE* | 34A | - |
| 12 LE* | 43A | 183B |
| 15 LE* | 55A | 233B |
* LE = Löschmitteleinheiten. Die LE* eines Löschers richtet sich nach dem schwächeren Rating der vorhandenen Brandklassen.
Gefährdungsbeurteilung im Fokus
Der Gesetzgeber unterscheidet strikt zwischen normaler und erhöhter Brandgefährdung. Während für Büros meist die Grundausstattung genügt, erfordern Produktionsstätten, Labore oder Lagerbereiche mit brennbaren Stoffen eine deutlich höhere Löschkraft und kürzere Zugriffsweglängen. Eine falsche Einstufung kann im Schadensfall zum Verlust des Versicherungsschutzes führen.
Gefährdungs-Check
Wann liegt erhöhte Brandgefährdung vor?
Nutzen Sie diese Checkliste zur Ersteinschätzung. Trifft einer der Punkte zu, müssen über die Grundausstattung hinaus zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden.
Konsequenz bei erhöhter Gefährdung
Es sind zusätzliche Maßnahmen wie z.B. eine Erhöhung der LE*-Anzahl, Brandmeldeanlagen oder kürzere Löschmittel-Erreichbarkeit (max. 5-10m) erforderlich.
Aufwand reduzieren durch Vorbereitung
Erfassen Sie Ihre Situation vorab mit unserer Experten-Checkliste. Das spart wertvolle Beratungszeit und reduziert den Aufwand bei der anschließenden Prüfung durch einen Fachbetrieb.
